Wenn grundlegende Elemente wie Zielbild, Scope oder Verantwortlichkeiten zu Projektbeginn unklar bleiben, entsteht rasch ein Gefühl der Unsicherheit, insbesondere auf Management-Ebene. Zeitpläne, Budgets und Ressourcen wirken wie grobe Schätzungen, anstatt belastbare Planungsgrößen zu sein. Die Folge: Strategische Projekte sind von Anfang an anfällig für Verzögerungen, unnötige Korrekturschleifen und steigende Kosten.
Management, Fachbereiche und IT verfolgen oft unterschiedliche Sichtweisen, was die übergeordneten Ziele, aber auch operative Prioritäten betrifft. Diskussionen drehen sich zu häufig um Funktionen und Systeme, statt den eigentlichen Mehrwert für das Business. Ohne ein klares gemeinsames Zielbild fehlt die Grundlage, wie ERP- oder SAP-Projekte tatsächlich zur Wertschöpfung beitragen sollen.
Viele Unternehmen verlassen sich auf implizites Wissen, das ausschließlich in den Köpfen einzelner Mitarbeitender existiert. Sobald Schlüsselpersonen ausfallen, entstehen Informationslücken. In Workshops werden Prozesse widersprüchlich beschrieben, was zu Missverständnissen und fehleranfälligen Umsetzungen im ERP-System führt. Entscheidungen basieren auf Annahmen, nicht auf belastbaren Fakten.
Zahlreiche Sonderwege, manuelle Workarounds und individuelle Ausnahmen prägen den Betriebsalltag und werden längst als „normal“ akzeptiert. Die Angst vor Veränderung ist groß, da die Auswirkungen nicht greifbar erscheinen. Der SAP-Standard wird dadurch über Jahre hinweg immer weiter verbogen, anstatt ihn systematisch zu nutzen und gezielt zu verschlanken.
Anstatt sich in einem unstrukturierten Projektstart zu verlieren, gewinnen Sie mit einem sauberen, methodischen Einstieg maximale Sicherheit: Ziele, Prioritäten und Verantwortlichkeiten sind klar definiert und das Management erhält eine belastbare Entscheidungsgrundlage auf Basis fundierter Fakten. Überraschungen, Rework und Planungschaos gehören der Vergangenheit an.
Die ERP-/SAP-Lösung wird nicht isoliert implementiert, sondern gezielt auf die spezifischen Wertströme und Prozesse Ihres Unternehmens ausgerichtet. Standardfunktionen werden sinnvoll genutzt, Medienbrüche eliminiert und manuelle Workarounds drastisch reduziert. Das Ergebnis: schlankere Abläufe, mehr Effizienz und eine spürbare Entlastung im operativen Geschäft.
Key User und Fachbereiche werden frühzeitig integriert, ihre Anforderungen ernst genommen und priorisiert. Das schafft Vertrauen und verhindert Widerstände. Endanwender erleben das Projekt nicht als Bedrohung, sondern als Chance zur Verbesserung, was die Akzeptanz deutlich erhöht und den Wandel langfristig tragfähig macht.
Zum Auftakt wird das Projekt sauber aufgesetzt. Gemeinsam mit Ihnen klärt W+W Consulting Ziele, Erwartungshaltungen und den Scope-Rahmen. Es wird eine belastbare Projektorganisation etabliert, inklusive Rollen, Entscheidungswegen und Ansprechpartnern. Ein gemeinsames Kick-off sorgt für ein abgestimmtes Vorgehen, transparente Kommunikation und eine klare Terminstruktur. Zusätzlich erfolgt eine erste Sichtung der vorhandenen Dokumente, Systemübersichten und Prozessunterlagen.
Für Kunden, die sich zusätzliche strategische Orientierung wünschen, bietet W+W einen optionalen Strategieworkshop an. Dabei wird das Geschäftsmodell strukturiert erfasst und daraus ein Zielbild für die ERP-/SAP-Transformation abgeleitet. Gleichzeitig werden Werttreiber, Umsetzungsleitplanken (z. B. Standard vs. Individual) und eine belastbare Steuerungslogik als „North Star“ für alle folgenden Projektentscheidungen definiert.
In dieser Phase wird die inhaltliche und methodische Basis für die Analyse gelegt. W+W definiert gemeinsam mit dem Kunden, welche End-to-End-Prozesse im Fokus stehen und welche nicht. Es werden Systemlandschaften erfasst, Workshop-Reihen vorbereitet und eine geeignete Dokumentationsstruktur aufgebaut, etwa in Form von Prozesslandkarten, Templates und Repositories.
Nun erfolgt die systematische Aufnahme der Ist-Prozesse mit dem jeweils passenden Detaillierungsgrad. Gemeinsam mit den Fachbereichen modelliert W+W die relevanten Kernprozesse inkl. Schnittstellen, Medienbrüchen und Schwachstellen. Am Ende dieser Phase steht eine transparente, visuell aufbereitete Prozesslandkarte, die das unternehmensweite Zusammenspiel sichtbar macht.
Aus den dokumentierten Prozessen, Pain Points und Business Needs werden konkrete Anforderungen abgeleitet. Diese werden bereinigt, konsolidiert und entlang der Must/Should/Could-Systematik priorisiert. Erste Akzeptanzkriterien sorgen dafür, dass die Anforderungen messbar und prüfbar werden. Das Ergebnis ist ein klar priorisierter Anforderungskatalog, bereit für Fit-Gap-Analysen und Partnerbriefings.
Qualität und Transparenz stehen bei W+W nicht am Ende, sondern begleiten das Projekt durchgehend. Es gibt regelmäßige Status-Reports, KPI-Tracking entlang der gesetzten Ziele sowie strukturierte Review-Schleifen mit Management und Fachbereichen. So bleiben alle Beteiligten auf dem gleichen Wissensstand und Entscheidungen werden faktenbasiert getroffen.
Zum Abschluss der Vorbereitungsphase konsolidiert W+W alle Ergebnisse in einem finalen Management-Readout. Sie erhalten eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die weiteren Schritte im ERP-/SAP-Projekt, inklusive Handlungsempfehlungen, Lessons Learned und Übergabedokumenten für die Implementierungspartner.
Ein international tätiger Automobilhändler stand vor dem Roll-out von SAP S/4HANA auf Basis eines globalen Templates. SAP war bislang nicht im Einsatz, und es fehlte ein durchgängiges End-to-End-Prozessverständnis.
Ziel war es, unter hohem Zeitdruck eine belastbare Grundlage für die spätere Ausschreibung eines Implementierungspartners zu schaffen, inklusive vollständiger Prozessaufnahme, Analyse von Schwachstellen und strukturierter Anforderungsdefinition.
W+W Consulting ist spezialisiert auf die strukturierte Vorbereitung von ERP-/SAP-Transformationsprojekten. Im Fokus steht die Phase 0, die vorgelagerte Projektphase, in der heutige End-to-End-Prozesse systematisch erhoben und daraus strukturierte, priorisierte Anforderungen für das ERP-/SAP-Projekt abgeleitet werden. Ergänzend definieren wir, wo sinnvoll, ein gemeinsames Zielbild sowie klare Leitplanken für die spätere Umsetzungsstrategie.
Unsere Aufgabe ist es, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass ERP-Projekte nicht nur technisch umgesetzt, sondern prozessbasiert geplant, inhaltlich abgesichert und strategisch steuerbar aufgesetzt werden. Dafür analysieren wir gemeinsam mit unseren Kunden die Ist-Prozesse, die bestehende Systemlandschaft sowie organisatorische Strukturen. In strukturierten Strategieworkshops (z. B. auf Basis des Business Model Canvas) schärfen wir Werttreiber, Prioritäten und Steuerungslogiken und überführen diese anschließend in eine prozessbasierte Anforderungslogik für das weitere Projektvorgehen.
Was uns unterscheidet: Wir arbeiten nicht systemgetrieben, sondern kundenseitig als verlängerter Arm im Projekt. Unsere Perspektive ist operativ, realistisch und lösungsorientiert. Statt Präsentationen liefern wir Substanz: Klarheit, Struktur und echte Steuerungsfähigkeit.
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